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 Visit from Duisburg 2007 (11-18 August) 

Samstag

Transfer Duisburg-Portsmouth

Sonntag

Portsmouth- Besuch bei Mitgliedern der Partnergruppe

Montag

10.00 - Empfang in der Guildhall/Lord Mayor

Führung durch den Victoria Park

19:30 - Welcome-Party

Dienstag

0900 - Tagesausflug Wiltshire. Old Sarum-Wilton House-Salisbury

Mittwoch

09:00 - Tagesausflug Sussex/ South Downs. Lewes-Rodmell (Monks House)-Seaford-New Haven

Donnerstag

11:00 - Spät-Tour

Lancing-Hove-Brighton

Abendaufenthalt in Brighton

Freitag

Portsmouth

18:30 - Farewell, Custom House (Gunwharf)

Samstag

Bye, bye
09:00 - Transfer Portsmouth-Duisburg


Ausflug Nr 1 - Salisbury

Grafschaft: Wiltshire
Höhe: 46 m ü d. M.
Einwohnerzahl: 37000
Salisbury Cathedral

Auch erstmaligen Besuchern mag die Grafschaftsthaupstadt Salisbury sogleich bekannt vorkommen: Dies hängt mit den berühmten Gemälden John Constables (1776-1837) zusammen, die der Master von dem Wahrzeichen der Stadt, der Kathedrale, anfertigte. In idyllischer Lage steht dieses Meisterwerk der englischen Frühgotik an den Flussauen des Avon und überragt mit dem höchsten Vierungsturm Englands das alte Tuchhändlerzentrum Salisbury. Während der beeindruckende Sakralbau inmitten einer weitläufigen Domfreiheit von stilvollen Häusern umgeben ist, gilt die Altstadt mit den um Gartenhöfe herum angelegten Häuserzellen als Musterbeispiel mittelalterlicher Stadtplanung. Historische Pubs und Inns vervollkommen das Bild dieser freundlichen Marktstadt. Die Gründung von Salisbury fällt in das Jahr 1220, als der Bischofssitz vom Hügel des 3 km nördlich gelegenen Old Sarum wegen Wasser- und Platzmangel in die Talniederung des Avon verlegt wurde

Kathedrale

Es heißt, man habe den Platz für den Neubau der Kathedrale mlttels eines Pfeilschusses ermittelt. Die Kathedrale im frühgotischen Stil wurde in einer Rekordzeit von 45 Jahren fertig gestellt - eine für das 13. Jh. ganz außerordentliche Leistung. Es sind die Klarheit der architektonischen Ausführung und die Einheitlichkeit des Early English Style, die der Kathedrale von Salisbury einen besonderen Platz in der Geschichte der Sakralarchitektur Englands einräumen.

Wilton House

Die ehemaligen Abteigebäude von Wilton wurden 1544 abgerissen und ein Tudor-Landsitz errichtet, der 1647 einem Brand zum Opfer fiel; nur der heutige Ostturm und das im Park stehende Holbein-Portal wurden gerettet. Das neue Herrenhaus entstand unter der Federführung Inigo Jones's (1573- 1652), der in England die Epoche des palladianisch geprägten Klassizismus einläutete, und wurde nach dessen Tod von John Webb vollendet. Wilton House ist u.a. für ein bedeutende Sammlung von Gemälden und kostbarem Mobiliar bekannt.

Die schlichten Fassaden des Außenbaus kontrastieren mit der üppigen Barockdekoration der Staatsgemächer, die den Südflügel einnehmen. Ein Rundgang führt zunächst durch eine Skulpturen- und Gemäldehalle (Cloisters), die im 19. Jh. angebaut wurde. Zeitgleich entstanden die Gothic Hall und die beiden Smoking Rooms (17 Jh.), in denen 55 Gouachen der Spanischen Reitschule ausgestellt sind.

Es folgen die von Inigo Jones entworfenen Staatsgemächer: Im Ante Room sind holländische und flämische Meister sowie ein Deckengemälde von Lorenzo Sabatini zu sehen. Die "Bekehrung des Paulus" von Luca Giordano ziert die Decke des Corner Room, und Werke von Andrea del Sarto, Rubens, Frans Francken, Gerard ter Broch u.a. bedecken die Wände. In Weiß- und Goldtönen ist der Colonnade Room mit kannelierten Säulen dekoriert. Der Great Ante Room zeigt ein Porträt der Mutter Rembrandts sowie Werke von van Dyck und William van der Velde.

Der ausgedehnte Landschaftspark von Wilton Haus kann sich eines herrlichen alten Baumbestandes rühmen. Die Gärten führen auf der Südseite zum Fluss, über den William Kent 1736 die berühmte und vielkopierte Brücke im Palladio-Stil spannte. Im Osten schließt sich an den japanischen Garten ein Waldwanderweg an.

Umgebung von Salisbury

Die Ruinen von Old Sarum, der Vorgängerstadt Salisburys, liegen 3 km nördlich (nahe der A345) auf einem Hügel, der schon in prähistorischer Zeit befestigt war. Die Römer errichteten an dieser Stelle das Lager Sorviodunum, unter den Sachsen entstand eine städtische Siedlung. Wilhelm der Eroberer wählte diesen strategisch günstigen Punkt, um eine Burg erbauen zu lassen, und verlegte den Bischofssitz von Sherborne 1075 hierher. Wegen Zwistigkeiten zwischen Geistlichkeit und Garnison und aufgrund des Wassermangels siedelte der Klerus 1220 nach New Salisbury um und begann eine neue Stadt samt Kathedrale unter Verwendung des Baumaterials von Old Sarum anzulegen. Von der Burg und einer 1092 geweihten Kathedrale sind heute nur noch spärliche Ruinen innerhalb eines doppelten Ringwalls zu sehen. Old Sarum ist kirchengeschichtlich sehr wichtig, da hier im 11. Jh. unter Bischof Osmund ein Regelwerk für Liturgie und Kirchenorganisation festgelegt wurde, das bis zur Reformation in ganz England gültig war.

Ausflug Nr. 2 Umgebung von Brighton

Nicht Brighton, sondern das 15 km nordöstlich gslegene Lewes ist Grafschaftshauptstadt von East Sussex. Der gepflegte Ort mit 16000 Einwohnern liegt weithin sichtbar auf einem Hügel der South Downs, um den sich der Fluss Ouse windet. Eine normannische Burgruine mit aussichtsreichem Bergfried dominiert die Stadt. Hauptachse der Altstadt ist die High Street mit Fachwerkbauten, georgianischen Häusern und schindelverkleideten Faasaden. Anna of Cleves House in der Southover Street erhielt 1541 die vierte Gattin von Heinrich VIII. als Scheidungsabfindung: allerdings lebte An­na nie in dem Tudorbau, dessen Inneneinrichung aus dem 17. und 18. Jh. stammt. Am südlichen Stadtrand liegen die Reste einer Priorei, die 1077 gegründet und 1538 zerstört wurde. Am 5. November, zur Guy Fawkes Night, strömen Schaulustige aus ganz England nach Lewes, um einem turbulenten Umzug mit Feuerwerk beizuwohnen. In einem Pub sollte man einmal das lokal gebraute Bier "Harvey's of Lewes" probieren.

Virginia Woolf Monk's House ist ein unprätentiöses Cottage im Dörfchen Rodmell das 7 km südlich von Lewes auf der Landstraße nach Newhaven liegt. In diese ländliche Abgeschiedenheit zog sich Virginia Woolf regelmässig mit ihrem Gatten Leonard zum Schreiben zurück. Von 1939 bis zu ihrem Freitod in der Ouse lebte sie permanent hier. Die schlichten Räume mit Privatgegenständen und Möbeln der Omega-Group geben einen intimen Einblick in das Alltagsleben dieser gefeierten Essayistin, Literaturkritikerin und Romanautorin. Virginia Woolfs Asche ist zwischen den bunten Blumenbeeten und Apfelbäumen des Gartens verstreut, dessen Schreberhäuschen der Schriftstellerin als Arbeitszimmer diente.

Ausflug Nr. 3 - Brighton

Grafschaft: East Sussex
Höhe: 9 ü. d. M.
Einwohnerzahl: 154000

Brighton, Mods "London by the Sea" ist der Spitzname des bekannten Seebades an der englischen Kanalküste, das ein beliebtes Wochenendziel der Hauptstädter ist. Tatsächlich könnte man sich zwischen den Coffee Shops, Restaurants, Straßenmärkten und Nachtlokalen in einem Stadtteil Londons wähnen, wäre da nicht die lang gezogene Strandpromenade mit weißen Hotelfassaden und dem Palace Pier. Als in der zweiten Hälfte des 18. Jh.s das Baden im Meer in Mode kam, mauserte sich das kleine Fischerdörfchen zu einem mondänen Seebad. Zu Brightons Stamingästen zählte der spätere Georg IV., der sich hier seiner Geliebten und dem Müßigang widmete und die verschiedensten Schattierungen der Londoner Gesellschaft mitbrachte. Die Stadt atmet noch immer die Atmosphäre der Prinzregentenzeit, die sich architektonisch in den typischen Häuserreihen der Crescents und Terraces, doch vor allem in dem eigenwilligen Stil des exotischen Royal Pavilion verewigt hat. Unter Viktorias Herrschaft, der Brighton zu uberlaufen und vulgär geworden war, und die den extravaganten Prinzregentenpalast an die Stadt verkaufte, entstanden die Piers und eine Eisenbahnlinie, die Brighton ab 1841 mit London verband. In den l960er-Jahren bevölkerten Rokker und Mods Stadt und Strand, und die 1961 gegründete Universität zog Studenten, Künstler und Schriftsteller hierher. Das alljährliche Brighton Festival im Mai spiegelt die kulturelle Vielfalt dieser jungen Universitätsstadt wider, seit 1896 wird jeden No­vember die Oldtimer-Rallye London-Brighton ausgetragen.

Sehenswertes In Brighton

Brighton Pavilion Als "Lustschloss, stolz und kuppelschwer.." beschrieb Coleridge den Royal Pavilion, der in faszinierender Fremdartigkcit mitten im Stadtzentrum steht. Der Prince of Wales und spätere Georg IV. hatte erstmals 1783 das Seebad besucht und fand Gefallen daran, zumal er sich hier in die Witwe Maria Anne Fitzherbert verliebte. Ab 1787 ließ Georg IV. seine Villa erweitern und 1822 von John Nash zum heutigen Royal Pavilion umbauen. John Nash verlieh dem Außenbau das Aussehen eines indischen Maharadscha-Palasts mit Zwiebeltürmen, Minaretten und Hufeisenbogen, die Innenausstattung wurde mit chinesischen Stilelementen verfeinert. Nicht allen behagte dieser orientalische Prinzregentenpalast, und Königin Viktoria verkaufte 1850 das Gebäude für £ 50000 an die Stadt.

Zahlreiche Wohnviertel und Platzanlagen im Regency-Stil des 18. Jh.s haben sich in Brighton erhalten, so der Regency Square mit runden Erkern und gusseisernen Balustraden und der sich zum Meer hin öffnende Brunswick Square mit strahlend weißen Reihenhäusern in der Weststadt.

Östlich des Piers verlangt der Stadtteil Kemp Town besondere Beachtung. Dieser erstreckt sich von Old Steine bis zum Jachthafen und wurde vom gleichnamigen Erbauer in Anlehnung an John Nashs Regent Park in London entworfen.